EINIGE GEDANKEN…..

…..ZUM RÜHREN VON TROMMELN, IN ZEITEN IN DENEN ES UM KRIEG ODER FRIEDEN GEHT.

 

TEIL 2:   ES GIBT ABER NOCH ANDERE TROMMELN IM LAND, NÄMLICH KRIEGSTROMMELN UND DIE DAZUGEHÖRIGEN TROMMLER.

 

Inzwischen müsste die allgegenwärtige Kriegspropaganda, die in diesem Land vonstattengeht, ja doch beträchtlichen Teilen der Bevölkerung bewusst geworden sein. Erstmal scheinbar gegen Russland, aber durchaus auch schon erkennbar gegen China gerichtet. Eine Kriegstreiberei, die mit etwas Mühe, durchaus als die Handlung des führenden imperialistischen Ausbeuters, nämlich dem US-Imperialismus und seinen Vasallen, gegen unliebsame Konkurrenten bei der Ausbeutung der Völker der Welt erkannt werden kann.

Bei aller berechtigten Kritik an Russland und insbesondere auch an russischen Nationalisten, bezüglich des Agierens mit und in der Ukraine, schält sich doch immer deutlicher heraus, dass es den Oberverbrechern dieser Welt darum geht, (erstmal) Russland kirre zu machen. In der aktuellen Situation ist Russland nicht Täter, sondern unter Umständen Opfer.

 

Immer näher wird an die russischen Grenzen ran gerückt, entgegen früheren Zusagen dies nicht zu tun. Immer mehr Militärkontingente werden in Richtung Russland verlagert, immer mehr Raketenbasen werden installiert und die gesamte Infrastruktur, insbesondere Westeuropas, wird darauf ausgerichtet in Richtung Russland und letztlich in Russland militärisch agieren zu können. Die Kriegspropaganda läuft auf Hochtouren, bei Teilen der hiesigen Journaille fast noch mehr wie bei Politikern, da werden auch gerne mal die Tatsachen verdreht. Wenn Russland darauf reagiert, dass durch provokative und bedrohliche Handlungen des ukrainischen Militärs und diverser faschistischer ukrainischer Verbände eine Bedrohungslage für die russischstämmige Bevölkerung der Ukraine, aber auch für Russland selbst geschaffen wird, wird dies sofort von den NATO-imperialistischen Sprachrohren in vehementer Form gegen Russland verwendet. Dem US-Imperialismus, dem insbesondere durch das ebenfalls imperialistische China eine gefährliche Konkurrenz erwächst, die ihm erstmal nur ökonomisch aber langfristig sicher auch militärisch seine internationale Vormachtstellung in Frage stellen kann, sinnt natürlich nach Möglichkeiten, um diese Entwicklung zu verhindern. Wieder mal versucht er sich einen schlanken Fuß zu machen, indem er offensichtlich darum bemüht ist, die europäischen Völker gegeneinander aufzuhetzen. Das wäre dann schon ein sehr gelungener Coup für ihn, wenn er die Nato-Staaten Westeuropas, welche ja auch weitgehend identisch sind mit den Staaten der EU, in einen Krieg mit Russland treiben könnte. Mindestens zwei gravierende Vorteile hätte dies für den Oberräuber dieser Welt: Russland als sehr wahrscheinlichen Verbündeten Chinas, vielleicht weitestgehend auszuschalten. Andererseits würde ein solches Aufeinanderhetzen beträchtlicher Teile der europäischen Völker, diese erheblich schwächen und damit auch diverse imperialistische Konkurrenten.

 

Leider sieht es derzeit auch gefährlich danach aus, dass beträchtliche Teile der europäischen Politikerkaste auf solche Pläne hereinfallen werden. Man fragt sich ja, ist das nun Fanatismus, oder sind da manche Kräfte nur zu blöd, dass sie nicht begreifen was sie da heraufbeschwören. Am schärfsten ausgeprägt ist solch eine selbstmörderische Haltung bei gewissen politischen Kräften in der Ukraine. Dieser abgrundtiefe Hass auf Russland und russische Menschen, der von einem Teil der ukrainischen Nomenklatura an den Tag gelegt wird, ist auch nicht durch gewisse negative Erfahrungen mit Russland und russischer Politik zu erklären. Insbesondere dann, wenn man berücksichtigt, dass es diverse Kräfte innerhalb der Ukraine gibt, die sich besser mal an die eigene Nase fassen und reflektieren sollten, was von ukrainischen Nationalisten und Faschisten an der russischstämmigen Bevölkerung verbrochen wurde, wäre vielleicht hilfreich um die Lage zu entspannen. Stattdessen lassen sich solche Kräfte offensichtlich sehr bereitwillig vom US-Imperialismus instrumentalisieren und in letzter Konsequenz vielleicht sogar verheizen. Denn dies gilt doch für die Ukraine und für ganz Europa, der US-Imperialismus könnte doch ganz entspannt abwarten bis das Schlachten beendet ist, ohne wahrscheinlich auf seinem Territorium davon betroffen zu sein, und wiederum aus dem Verwüsten, vielleicht eines ganzen Kontinents, als Gewinner hervorzugehen. Auch der Verlust eigener Soldaten ist für diesen Oberräuber nur bedingt ein Kriterium.

 

Wenn also schon die politisch Verantwortlichen in diesen Staaten scheinbar, bis offensichtlich die drohende Entwicklung nicht sehen können/wollen, oder aus Ängstlichkeit  und Unterwürfigkeit vor dem Oberherren dieser Welt sich nicht trauen,  solchen Vorhaben Einhalt zu gebieten, so ist es wohl dringend notwendig, dass die bedrohten Bevölkerungen solcher Staaten mal ordentlich auf den Tisch hauen. In Deutschland haben wir ja die aktuelle Situation, dass sich beträchtliche Teile der Bevölkerung im Kampf mit den Herrschenden dieses Landes befinden. Die Demokratiebewegung, die sich derzeit die Straßen des Landes erobert, hat in den letzten zwei Jahren sehr einschneidende Erfahrungen mit dem hier herrschenden System und seinen politischen und polizeilichen Bütteln machen müssen. Dies kann nicht stattgefunden haben ohne Veränderungen des Wissens, über die herrschenden Verhältnisse und des Bewusstseins so vieler Menschen. Und auch über die Aktivisten und Anhänger dieser Bewegung hinaus muss es bezüglich der gesellschaftlichen Bedingungen, einen enormen Lernprozess in der Bevölkerung gegeben haben. Die bräsige Vor-Corona-Kapitalismusgemütlichkeit des Imperialistischen Staates, der große Teile der Weltbevölkerung mitausbeutet und dadurch bereit ist, einen beträchtlichen Teil seiner arbeitenden Bevölkerung besser zu stellen, wird wohl mit Sicherheit in dieser Form hier nicht mehr herrschen. Insofern stellt sich für die hier lebenden Menschen grundsätzlich die Frage, wie soll es hier eigentlich weitergehen. Und mal abgesehen davon, dass wir der Meinung sind, dass dieses kapitalistische System in dem wir leben, sowieso auf den Müllhaufen der Geschichte gehört, gibt es ja ganz akute Kriegsgefahren, die man nicht außer Acht lassen kann. Sicher ist der Kampf gegen medizinische Experimente, bei denen man starke Zweifel haben muss, wie sehr diese tatsächlich dem Wohle der Bevölkerung dienen können und es gibt die diversen Maßnahmen zur Disziplinierung/Drangsalierung weiter Teile der Bevölkerung, ohne tatsächliche Logik und von daher ist dieser Kampf auch ein wichtiger Kampf.

Aber sinnvoll wäre sicherlich auch, sich deutlich zu machen, dass hier noch ganz andere Gefahren drohen, wie eben die Kriegsgefahr. Die Hauptlosung der Demokratiebewegung ist seit langem und immer noch: FRIEDEN, FREIHEIT, KEINE DIKTATUR, oder wahlweise FRIEDEN, FREIHEIT, DEMOKRATIE.

Frieden ist also offensichtlich und auch nur allzu logisch ein Hauptanliegen dieser Bewegung, genauso wie es ein Hauptanliegen des ganz überwiegenden Teils der Menschen nicht nur dieses Landes, sondern auch der Weltbevölkerung ist. Da müsste doch was zu ruppen sein, wenn eine solch überwiegende Mehrheit der Menschheit keinen Krieg zum Wohle von mörderischen Imperialisten will, sondern Frieden für alle Menschen.

 

Trommeln sind Trommeln. Man kann sie als Kriegstrommel, oder als Friedenstrommel verwenden. Es wäre unserer Meinung nach aber auch nicht schlecht, wenn die Trommeln der Demokratiebewegung ganz eindeutig die Zuordnung als Friedenstrommeln gegen die Kriegstrommeln der imperialistischen Kriegstreiber erhalten würden.

 

 

K. Lehmann / Elke Haber          27.1.2022